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Seit Hardwaretausch - St├Ârungen der EMS (Einsatznachbearbeitung)

Seit dem Hardwaretausch kommt es immer wieder zu St├Ârungen der EMS. Die Fa. Eurofunk arbeitet an der Beseitigung der Probleme.

Eine Dauer ist zur Zeit nicht absehbar. Sobald die St├Ârungen durch Eurofunk dauerhaft behoben sind, informieren wir auf den bekannten Wegen.

Sturmtief "Egon" fordert die Integrierte Leitstelle

Das Sturmtief "Egon" hat auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle erheblich gefordert. Ab 02:00 Uhr liefen in der Leitstelle die ersten Sturm bedingten Notrufe auf. Aufgrund der steigenden Zahl an Hilfeersuchen wurde die Leitstelle um kurz vor 04:00 Uhr mit dienstfreiem Personal der Leitstelle sowie der Ständigen Wache nachbesetzt. Gleichzeitig wurden die Kreiseinsatzzentralen von Stadt und Landkreis Aschaffenburg besetzt, um Zeit unkritische Einsätze von der Leitstelle an die Kreiseinsatzzentralen zur Abarbeitung abgeben zu können. Bis 10:30 Uhr wurde in der Leitstelle ein sehr hohes Notrufaufkommen verzeichnet, so dass alle Einsatzleitplätze sowie die Ausnahme-Abfrage-Plätze dauerhaft besetzt waren. Letztendlich wurden durch die Leitstelle rund 300 Einsätze erfasst und die Erstalarmierung der Feuerwehren durchgeführt. Im Landkreis Miltenberg wurden rund 60 Einsätze vollumfänglich durch die Leitstelle geführt. Neben den zahlreichen "klassischen" Sturmschäden waren auch einige Zeit kritische Einsätze durch die Leitstelle zu führen. In diesem Zusammenhang ist vor allem der Wohnungsbrand in der Theresienstraße in Aschaffenburg-Damm zu erwähnen, bei dem leider auch ein Brandopfer zu beklagen war.

Insgesamt hat sich bei dieser lang andauernden Unwetterlage wieder  einmal gezeigt, dass die im Vorfeld geplanten Verfahrensweisen für Flächenlagen sehr gut funktioniert haben. Auf die Pressemitteilungen der Feuerwehren möchten wir ebenso verweisen.

Telefonische ├ťbermittlung von Patienten-Zuweisungs-Codes (PZC)

Aus aktuellem Anlass weisen wir nochmals darauf hin, dass die Fahrzeugbesatzungen der Rettungsmittel f├╝r die Voranmeldung von Patienten bitte mit der Leitstelle telefonisch in Kontakt treten. Wir bitten, hierf├╝r das fahrzeugbezogene Diensthandy (sofern vorhanden) zu nutzen, da somit bei Anrufeingang in der Leitstelle eine direkte Zuordnung zum jeweiligen Rettungsmittel hergestellt werden kann.

Durch die telefonische ├ťbermittlung des Patienten-Zuweisungs-Codes (PZC) ergeben sich folgende Vorteile:

  • mit dem(r) Einsatzsachbearbeiter(-in) der Leitstelle kann direkt gekl├Ąrt werden, ob die gew├Ąhlte Zielklinik f├╝r den ├╝bermittelten PZC ├╝berhaupt zuweisbar und aufnahmebereit ist
  • Zusatzinformationen, wie z.B. im Rahmen der eingef├╝hrten SOP`s, und eventuelle R├╝ckfragen k├Ânnen umfassend abgeglichen werden
  • der Funkverkehr wird deutlich entlastet

Die zuvor beschriebene Verfahrensweise zur telefonischen ├ťbermittlung der PZC`s wurde zwischen Rettungsdienstleitern, ├äLRD, ZRF und ILS abgestimmt.

Hinweise zum Versand von Info-SMS und Alarmfax

Nachdem die Integrierte Leitstelle immer wieder Anfragen zum Versand von Info-SMS und Alarmfax erreicht, möchten wir nochmals auf folgende Punkte hinweisen:

Info-SMS:

Der Versand von SMS-Kurznachrichten im Zuge der Alarmierung erfolgt nur an berechtigte BOS-Funktionsträger (z.B. KBR, KBI, KBM, Kdt./ stv. Kdt, ELRD, NA etc.), Fahrzeuge des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes mit Diensthandys oder ausgewählte SMS-Server von BOS-Organisationen (z.B. SMS-Server BRK, Landratsamt Miltenberg). Die SMS ist hierbei als zusätzliche Information zu sehen und daher kein Ersatz für die Alarmierung über BOS-Funk, zumal der SMS-Versand von technischer Seite nicht zu 100 % gewährleistet werden kann. Für die Auswertung, Weiterleitung und technische Realisierung von SMS auf Nutzerseite übernimmt die Integrierte Leitstelle keine Haftung.

Alarmfax:

Auf Wunsch der BOS-Einheit erfolgt im Zuge der Alarmierung ein Faxversand an die alarmierte Dienststelle. Um eine reibungslose Übertragung des Alarmfaxes zu gewährleisten, ist nutzerseitig ein analoger Faxanschluss erforderlich. Bei Einbindung des Faxgerätes in Telefonanlagen bzw. bei PC-Faxanschlüssen wird von Seiten der Integrierten Leitstelle keine Garantie für eine ordnungsgemäße Faxübertragung übernommen. Sollten Probleme in der Annahme von Faxen bestehen, bitten wir zunächst die Konfigurationen vor Ort zu überprüfen. Das Alarmfax ist hierbei als zusätzliche Information zu sehen und daher kein Ersatz für die Alarmierung über BOS-Funk, zumal der Faxversand von technischer Seite nicht zu 100 % gewährleistet werden kann. Für die Auswertung, Weiterleitung und technische Realisierung von Alarmfaxen auf Nutzerseite übernimmt die Integrierte Leitstelle keine Haftung.

 

Ein Versand von E-Mails ist grundsätzlich nicht möglich, da das Einsatzleitsystem nicht an das Internet angebunden ist !

Einf├╝hrung des interdisziplin├Ąren Behandlungskapazit├Ątennachweises IVENA im Rettungsdienstbereich Aschaffenburg

Einf├╝hrung des interdisziplin├Ąren Behandlungskapazit├Ątennachweises IVENA im Rettungsdienstbereich Aschaffenburg

Am 14.01.2015 fand eine "Kick-Off"-Besprechung zur Einf├╝hrung des interdisziplin├Ąren Behandlungskapazit├Ątennachweises IVENA im Rettungsdienstbereich Aschaffenburg statt. Der Behandlungskapazit├Ątennachweis IVENA wurde in enger Kooperation mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt sowie der Berufsfeuerwehr Frankfurt entwickelt und ist mittlerweile in weiten Teilen Hessens eingef├╝hrt. ├ťber IVENA erfolgt die Zuweisung von Patienten des ├Âffentlich-rechtlichen Rettungdienstes zu Krankenh├Ąusern in Abh├Ąngigkeit deren aktueller Versorgungs- und Aufnahmekapazit├Ąt. Im Zuge der Patientenvoranmledung werden durch die Leitstelle die relevanten medizinischen Daten ├╝ber IVENA an das Zielkrankenhaus ├╝bermittelt. Die Krankenh├Ąuser haben somit eine bessere ├ťbersicht ├╝ber das aktuelle Einsatzgeschehen und die Leitstelle ├╝ber die zur Verf├╝gung stehenden Versorgungskapazit├Ąten.

Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem Nachbarbundesland Hessen im t├Ąglichen Einsatzgeschehen hat sich der ZRF Bayerischer Untermain dazu entschieden, eine Kooperation mit dem hessischen IVENA-System zu suchen. Nach erfolgreicher Abstimmung aller Beteiligten wird nun der Rettungsdienstbereich Aschaffenburg im Rahmen eines Pilot-Projektes an das hessische IVENA-System angeschlossen. Im Nachgang zu der o.g. Startbesprechung werden nun alle vorbereitenden Ma├čnahmen zur Einf├╝hrung des Systems am Bayerischen Untermain getroffen. Ziel ist es, IVENA in der ersten Jahresh├Ąlfte 2015 vollumf├Ąnglich einzuf├╝hren.

 

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